Sonntag, 29. Juni 2008

Deutschland hat verloren - Endlich!


via fakt


Nach dem 1:0 für Spanien in der ersten Halbzeit gab es kein zurück mehr: Deutschland hat verloren, Spanien ist Europameister. Der Nationalismus findet so hierzulande endlich ein Ende. Vorbei die Euphorie und der kollektive Wahn. Vorbei der Fanatismus und das primitive "Flagge zeigen". Nach 1945 sei diesem Deutschland kein Sieg mehr zugestanden. Niemals wieder darf der Nationalismus hier Fuss fassen. Deshalb: Ein gutes Finale.



Freitag, 27. Juni 2008

Nationalismus zur EM

Es ist also wieder soweit, 2 Jahre nach der WM, nach dem „Sommermärchen“ in Deutschland hängen zur Fußball-Europameisterschaft 2008 wieder die Schwarz-Rot-Goldnen Flaggen aus den Balkonen, an den Autos, gänzlich überall.
Nun, erst einmal sei die Frage erlaubt: Ist es nicht paradox auf eine Nation stolz zu sein, in welche man nur aufgrund eines Zufalls, nicht aber aufgrund einer bewussten Entscheidung hineingeboren wurde?
Allein deshalb die Fahne zu heben scheint absolut lächerlich – zumal wir anscheinend nur zum Fußball „stolze Deutsche“ sind, bei Erweiterung der Sozialleistungen oder wissenschaftlichen Durchbrüchen hebt in unserem Land niemand die Flagge. Doch das ganze ist weitaus komplexer und gefährlicher:
Besucht man beispielsweise eine sog. „Public Viewing”-Veranstaltung, muss mit entsetzen festgestellt werden: Eine gefährliche Gruppendynamik, eine agressive und euphorische Stimmung macht sich breit unter den jubelnden Massen. Da wird oftmals mit Parolen wie „Sieg! Sieg! Sieg!“ zum scheinbaren „Angriff“ auf die Gegenmannschaft gerufen, manch einer mag noch ein „Heil“ hinten dranhängen. Der Fremdenhass und die Gewalt steigern sich zu solchen Veranstaltungen fast ins unermessliche, oft folgen anschließende Schlägereien wie der Südkurier über das Spiel „Deutschland – Kroatien“ berichtete. Im Chor werden lauthals Parolen gebrüllt, fanatisch, ja gerade zu faschistoid wirken diese Veranstaltungen auf den aufgeklärten Beobachter.
Wie in Orwell's „2-Minuten Hass-Sendung“ aus „1984“ wird gebrüllt und gebuht was das Zeug hält, sobald die „gegnerische“ Nationalhymne gespielt wird. Die Parallelen sind genauso realistisch, erschreckend wie traurig, sollte dieses Beispiel doch die Leute abschrecken. Es ist fatal wie hier die Euphorie der Volksmassen zugunsten der Nation zielgerichtet entladen wird - zur Sicherung der herrschenden Ordnung.
Der Fußball wird zum Objekt des Nationalstolzes aufgeblasen und dient als kollektiver Druckabbau der Volksmassen. Es dient als Ventil für das nationalistische Potenzial, was in den Deutschen lange steckte, und seit der WM 2006 in diesem gefährlichen Ausmaße wiederendeckt und vor allem wieder erlernt wurde. Die Menschen wissen nun, dass ihnen der Patriotismus gefällt. Der Patriotismus wird sich nach einigen weiteren Turnieren mit „Public Viewing“ Veranstaltungen und der ähnlichen in Deutschland völlig etabliert haben und damit dem politischen Nationalismus Tür und Tor öffnen. Wenn der Fußball nicht mehr als Ventil dienen kann, zum Beispiel weil die Mannschaft schlecht spielt, wird ein anderes Ventil benötigt, da sich das nun entfaltete Potenzial nicht mehr unterdrücken lässt. So ist die Gefahr, dass eine politische Kraft zum nationalistischen Ventil der Massen wird immens. Das „wiedererlernen“ dieser gesellschaftlichen Unart ist somit gefährlich genug.
Schwarz-Rot-Gold steht für die Deutsche Nation, ist die Flagge des Deutschen Staates und nicht die der Nationalmannschaft auf welche die Nationalflagge somit reduziert werden soll.
Ungeachtet dessen frönt man dem Jubel weiter indem man seinen Nationalismus durch das Zeigen dieser Flagge überall zur Schau trägt. Welchen Grund haben wir überhaupt auf unser Land stolz zu sein? Den größten Völkermord in der Geschichte unseres Planeten, Zwei Weltkriege, all das verdanken wir Flaggenschwenkenden Irren. Doch auch andere Nationen sind Patriotisch in den Krieg, ins Verberben gerannt.
Denn wer eine Flagge hisst, signalisiert damit die Verbundenheit zur Nation, handelt somit nationalistisch indem er seine Solidarität und Identifikation mit eben dieser Nation offen zur Schau trägt und damit andere abstuft.
Die Fahne eines ganzen Landes auf eine kleine Nationalmannschaft zu reduzieren zu wollen ist wohl mehr als lächerlich und keine legitime Erklärung. Wer seine Solidarität mit der Nationalmannschaft bekunden will und sich mit ihr identifizieren möchte, kann dies auch mit einem Portrait derjenigen tun. Wer jedoch die Deutschlandflagge hochhält, steht voll und ganz im Zeichen der Deutschen Nation mit all ihren Verbrechen und Dummseligkeiten. Er offenbart sich als "Hurra-Nationalist" der unreflektiert das Zeichen einer Nation hochhält und dem Internationalismus, der Völkerfreundschaft, dem Frieden, somit ein Totengrab aushebt.

Volker Pispers - SPD und Linke

Donnerstag, 26. Juni 2008

Salvador Allende - ein Präsident gegen Hunger und Armut



Heute vor genau 100 Jahren ist Salvador Allende, hierzulande wohl fast niemandem mehr ein Begriff, geboren. Doch jener chilenische Staatspräsident stand für einen friedlichen und demokratischen Weg zum Sozialismus in Lateinamerika. Bis zu seiner Ermordung 1973 kämpfte er stets gegen das Elend der Welt und in seinem Land Chile, gegen Ausbeutung und Armut.
Angefangen hat das alles jedoch am 26. Juni 1908 in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso, in der Allende an jenem Tage geboren wurde.
Schon in den 1920er Jahren wurde der junge Medizinstudent politisch aktiv, er beteiligte sich an Protesten gegen die Diktatur von Oberst Carlos Ibáñez del Campo und wurde zum Stellvertretenden Präsidenten der Föderation chilenischer Studenten (FECH) gewählt. 1929 wurde er Mitglied der Freimaurer. Kurz darauf, 1933, wurde er Sekretär der sozialistischen Partei, für welche er 1937 ins Parlament gewählt wurde. Nach mehren Präsidentschaftskandidaturen und Niederlagen belegte er einige öffentliche Ämter, u.a. wurde der junge Mediziner Gesundheitsminister Chiles.
1969 hat sich die „Unidad Popular“ ein Parteienbündnis mit der sozialistischen, kommunistischen und sozialdemokratischen Partei gegründet.
Mit der „Unidad Popular“ errang Allende bei der Präsidentschaftswahl 1970 schließlich die Absolute Mehrheit und wurde damit der erste frei gewählte Staatspräsident Lateinamerikas der sich zum Marxismus bekannte.
Kurz nach seiner Wahl überlebte er nur knapp einen von der CIA mitfinanzierten Mordanschlag.
Chile war damals noch ein unterentwickeltes Entwicklungsland, ein Agrarstaat in dem das Frauenwahlrecht erst 1949 Einzug fand. Allende hat hier großes bewirkt:
In seiner Regierungszeit wurden die Löhne für die Mittel- und Unterschicht um bis zu 60% erhöht, während die Preise für Miete und Grundnahrungsmittel stagnierten. Schulbildung und Gesundheitsversorgung wurden kostenfrei angeboten: So bekam jedes Kind Schuhe sowie täglich einen Liter Gratismilch. Die Kindersterblichkeitsrate sank um 20 %. Die Arbeitslosigkeit sank von 8,8 Prozent bei Allendes Amtsantritt auf 3,7 Prozent. Im Jahr 1971 wuchs die Wirtschaft um 11 %.
Schwerpunkt seiner Wirtschaftspolitik war jedoch die Enteignung der Großkonzerne und die damit einhergehende Vergesellschaftung der Bodenschätze. Sämtliche Großkonzerne wurden in gesellschaftliche und demokratische Hand überführt und das Kapital somit aus Chile vertrieben.
Kurz darauf erklärten die USA ein Handelsembargo gegen Chile und die Wirtschaft stürzte in eine schwere Krise: Es kam zu Streiks und Massendemonstrationen im Juni 1973. Fast zur selben Zeit fand jedoch auch die größte Massenkundgebung Chiles mit 700.000 Personen statt, die allesamt für die Regierung Allende demonstrierten.

Doch das hat die US-Geheimdienste scheinbar wenig beeindruckt: Am 11. September 1973 begannen die CIA zusammen dem chilenischen General Augusto Pinochet einen Putsch gegen die demokratisch legitimierte Regierung Allendes.
Um 8:00 Uhr Morgens wurde eine Erklärung der Putschisten, die sich als Militärregierung bezeichneten, im Radio verlesen. Erst hier gab sich General Pinochet als Putschist zu erkennen. Kurz darauf erhielt Allende einen Anruf der Putschisten. Sie forderten seinen Rücktritt und boten ihm im Gegenzug an, ihn sofort mit seiner Familie außer Landes zu fliegen. Er lehnte dies entschieden ab.

Zur Mittagszeit wurde dann begonnen den Präsidentenpalast sowie Regierungsfreundliche Radiosender zu bombardieren, um 14 Uhr wurde das Gebäude von den Militärs erstürmt und Salvador Allende fand seinen Tod als Märtyrer für den Sozialismus.

Kurz darauf bekannte sich US-Außenminister Henry Kissinger dazu,
„die größtmöglichen Voraussetzungen“ für den Putsch geschaffen zu haben: Das Kapital jubelte, während der Faschismus an die Macht kam. Der grausame Militärdiktator Augusto Pinochet, einst General unter Allende, errichtete Konzentrationslager und ein bestialisches Terrorregime über welches die CDU hierzulange in Jubel ausbrach. Folter und Todesstrafe waren an der Tagesordnung, oppositionelle wurden in die Wüste geschickt oder erschossen. Auch in den 80er Jahren wurden zu Massendemonstrationen über 100.000 Menschen vom Pinochet-Regime festgenommen, bespitzelt und verfolgt welches bis zu dessen Ende 1990 von den USA unterstützt wurde.
Aus dem demokratischen, sozialistischen Chile wurde mit US-Amerikanischer Unterstützung über Nacht ein Terrorregiment das nur des Profites wegen Jahrzehnte andauern sollte.

So geriet Allende langsam in Vergessenheit, insbesondere in den westlichen Ländern wurde er kaum geehrt, während in Ost-Berlin ein Stadtvierel nach ihm benannt wurde.
Erst Jahrzehnte später, 1998, sollte in Lateinamerika mit Hugo Chávez wieder ein ebenbürtiger Präsident einen neuen Sozialismus für Lateinamerika schaffen, der sich seit über einem Jahrzehnt nun zu bewähren scheint.
Deshalb: Gerade zu seinem 100. Geburtstag, am 26. Juni 2008 sollten wir diesem großen Menschen gedenken der auch vor seinem eigenen Todesopfer nicht zurückschreckte um den Faschismus zu bekämpfen und Freiheit und Sozialismus zu schützen.

Montag, 23. Juni 2008

Schäuble bleibt sitzen

Sonntag, 22. Juni 2008

Geldball

Es ist doch immer wieder von leuchtender Klarheit, wie sich in der Kunstsprache der allgemeinen und totalen Vermarktung jedes menschlichen Tuns jene Wahrheit widerspiegelt, die eben hinter dieser Künstlichkeit verborgen werden soll. Jene groß angelegte kommerzielle Veranstaltung, die früher unter dem Begriff einer »Fußball-Europameisterschaft« völlig klar machte, dass dort nach Bällen getreten wurde, braucht nun endlich auch ihr griffiges und werbewirksames Blendwort.

Lumières dans la nuit

Sonntag, 15. Juni 2008

Ethikunterricht

Ein kleiner Text von mir, nachdem ich im September 2007 endlich den Religionsunterricht verlassen habe:



Ahausen, den 17. September 2007

An die Schulleitung
(oder wer auch immer sich dafür zuständig fühlt)

Nach reiflicher Überlegung habe ich den Entschluss gefasst den Ethik- anstatt des Katholischen Religionsunterrichtes dieser Schule zu besuchen. Die basierenden Gründe sind im wesentlichen folgender Naturen:

1.) moralischer
2.) religiöser
3.) politischer

Im folgenden möchte ich diese Gründe genauer erläutern:

1.) Ich kann es aus moralischer Sicht nicht vertreten, Mitglied der Katholischen Kirche zu sein, welche meiner Ansicht nach eindeutig eine Haltung der Doppelmoral vertritt. So fragte ich mich, wie es sein kann, das eine Kirche, welche sich angeblich zur Humanität bekennt, Aidskranke Menschen (insbesondere in der 3. Welt) allein aus religiöser Starrsinnigkeit egal sind. Auch kritisiere ich die Situation der Frauenrechte in der Katholischen Kirche: Warum dürfen Frauen keine Priester werden? Weshalb dürfen Priester nicht heiraten?
Was keineswegs bedeutet das Frauen in der Katholischen Kirche nicht erwünscht sind, ganz im Gegenteil: Für ehrenamtliche Arbeiten werden sie immer gebraucht. Für verantwortungsvolle Ämter hingegen scheinen sie dieser Institution nicht gut genug zu sein. Da ich mich zur Emanzipation bekenne, widerstrebt diese Haltung eindeutig meinen Ansichten.
Auch sind neuere Aussprüche von Persönlichkeiten wie Kardinal Meisner, welcher kürzlich behauptete Kunst ohne Gottesbezug sei entartete Kunst, eindeutig ein Widerspruch zu meinem Kulturverständnis.
Ich könnte diese Liste endlos fortsetzen (Kreuzzüge im Mittelalter, etc.), doch ich sehe keine Notwendigkeit hier auf alle Absurditäten der Katholischen Kirche einzugehen.

2.) Die Glaubenslehren der meisten Religionen fußen auf dem Bezug zu einem Wesen, genannt „Gott“, welches angeblich allmächtig und unsterblich sein soll. Ich sehe mich jedoch als Atheist, so das es für mich keine Notwendigkeit gibt diesem Wesen in irgendeiner Weise zu huldigen, schon gar nicht wenn ich dessen Existenz als nicht erwiesen erachte. Ganz im Gegenteil: der russische Philosoph Michail Bakunin resümierte treffend in seinem Buch „Gott und der Staat“: „Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: Folglich existiert Gott nicht.“
(Die Lektüre dieses Buches ist empfehlenswert um die genauen Gedankengänge nachzuvollziehen).
Doch selbst angenommen „Gott“ würde existieren, sähe ich keinen Grund mich diesem Wesen unterzuordnen, solange ich nicht persönlich von ihm gebeten werde. Die „Stellvertreter Gottes“ auf Erden, genannt: Priester, Pfarrer, Päpste sind für mich nichts weiter als bloße Nutznießer der Naivität vieler Millionen gläubiger Menschen, welche anscheinend auch noch Mittelsmänner (die sie bezahlen) brauchen um den Kontakt zu einem allmächtigen Wesen Herzustellen, dessen Existenz als nicht bewiesen gilt. Für mich ist dies absolut lächerlich und nicht nachvollziehbar. Meiner Ansicht nach wurde dieser „Gott“ von dem Menschen geschaffen um sein Unwissen über alle Naturwissenschaftlichen zusammenhänge zu kompensieren. Diese Theorie scheint sich zu bestätigen: Je weiter die Wissenschaft fortschreitet, desto mehr wird die Religion verdrängt (im Beispiel der Evolutionstheorie, welche früher als Ketzerei, heute als Fakt gilt).
Aus diesen Gründen sehe ich mich als Atheisten an.

3.) Aufgrund meiner politischen Ansicht des demokratischen Sozialismus, kann ich einen Staat mit einer so engen Verwurzelung der Kirche wie es in Deutschland der Fall ist nicht für gut heißen. Ich setze mich in meiner Partei Die Linke. unter anderem für einen säkularen Staat ein, indem keine Religion mehr das Recht hat Steuern zu verlangen bzw. dieses Recht nur an privilegierte Religionen verliehen wird.



Aus all den genannten Gründen sehe ich für mich keine moralisch, religiöse oder politische Notwendigkeit oder gar ein Bedürfnis den Religionsunterricht zu besuchen. Ich könnte es mit meinem Gewissen nicht länger vereinbaren einen für mich absurden Glauben [siehe 1.) und 2.)] weiter zu unterstützen.
Des weiteren prägen mich andere Sichtweisen bezüglich Menschenwürde und Freiheit als jene des Katholizismus. Ich trete deshalb zum Standpunkt eine frei ethnische Lehrwissenschaft zu bevorzugen.
Als letztes möchte ich noch anmerken, das ich diesen Text selbst verfasst habe.

Ich bitte Sie somit, mich vom Religionsunterricht zu entbinden und mich stattdessen in das Fach „Ethik“ einzuteilen.




Mit sozialistischem Gruß

Ohne Worte

Samstag, 14. Juni 2008

Viva Che!

Heute vor genau 80 Jahren ist der Genosse Che Guevara geboren. Die Cubanische Revolution feiert damit einen großen Helden des antiimperialistischen Befreiungskampfes!
Auch wir feiern den 80. Geburtstages dieses großen Revolutionärs.

Donnerstag, 12. Juni 2008

"Hunde-Weitwerfen" - made by U.S Army

Neben den unzähligen, leider unzureichend dokumentierten Kriegsverbrechen, hier eine gräueltat der US-Armee im Irak, einfach nur befremdend und abstoßend:





Während der alte Bush schon wieder über einen möglichen Iran-Krieg sinniert, geht das Morden an Menschen aber eben auch diese Verbrechen an Tieren im Irak weiter. Es reicht - irgendwann ist die Grenze des US-Imperialismus erreicht!

Montag, 9. Juni 2008

Lieber Franz Josef Wagner

Mit diesem ersten Wort aus der Überschrift, beginnt Herr Wagner seine politischen Kolumnen, welche er tagtäglich in der BILD-Zeitung zum besten gibt. Ich habe mir die Mühe gemacht und einmal die besten Zitate dieses Vorzeige-Journalisten zu sammeln.
Die vollständige Auflistung gibt es bei Wikiquote.

Hier einmal die besten Einzelstellen:

"Als ich 14 war, hatten Mädchen Zahnspangen. Um ihr Gebiss zu vervollkommnen, ihr Lächeln zu verschönern. Heute haben sie einen ausgeschlagenen Schneidezahn." (Quelle)

"Scheiß-Ausländer, Scheiß-Bulle, Scheiß-Ossi, Scheiß-Wessi, Scheiß-Lehrer, Scheiß-Job – und dann haben wir noch: Hosenscheißer, Klugscheißer. Mit dem Wort „Scheiß“ ist eine Duftmarke gesetzt." (Quelle)

"Die größte Sorge meiner Großmutter war ich." (Quelle)

"Ihre große Pflicht, Thomas Gottschalk, ist, im Sinne der deutschen Familie weiterzumachen." (Quelle)

Über Udo Lindenberg "Als Sie in den 70er-Jahren das „Easy-Deutsch“ erfanden („alles klar auf der Andrea Doria“), veränderte sich die bundesrepublikanische Welt. [...] Sie kamen mit einer neuen Sprache. Ihnen verdanke ich, dass ich schreibe, wie ich heute schreibe." (Quelle)

"Verfluchte Holzklotzwerfer, wenn Ihr Kinder seid, dann würde ich Eure Mama ins Gefängnis sperren. Wenn Ihr Jugendliche seid, dann müsste ich mich sehr beherrschen, Euch hinterhältige elendige Feiglinge nicht windelweich zu prügeln. Ich weiß, dass mein Prügelimpuls Befremden auslöst, weil er die Menschenrechte missachtet." (Quelle)

"Atheismus finde ich abstoßend. Das Universum hat sich einfach nicht so ergeben. Wir brauchen die Religion." (Quelle)

"Privat schummele ich mich durchs Leben. Das beginnt mit „Guten Morgen“, obwohl es mich einen Scheiß interessiert, ob jemand einen guten Morgen hat." (Quelle)

"John McCain mag ein Großvater sein, aber er ist ein Held. Ich liebe Großvater-Helden." (Quelle)

"Wenn wir Physik hatten, dann ging ich ins Kino. Mit 13 sah ich James Dean. Meine offizielle Erziehung endete mit 18, als ich durchs Abitur flog. Danach wurde ich ein glücklicher Mann." (Quelle)


Und abschließend... man beachte den letzten Satz:

"Mein Rat an die Schüler von heute ist – schwänzt die Schule, lernt Eichelhäher von Eulen zu unterscheiden, guckt Bussarde an, die am Himmel kreisen, sitzt an kleinen Flüssen und guckt, wie die Forellen hochspringen. So wurde ich zwar kein Schriftsteller, aber immerhin der Kolumnist der BILD-Zeitung." (Quelle)

Dem ist doch nichts mehr hinzuzufügen?

Freitag, 6. Juni 2008

SPD - Damals wie heute

Die Sozialdemokratischen Führer helfen unter der Losung des Wirtschaftsaufbaus nur den Kapitalisten. Auch sie betrieben in den Regierungen, Parlamenten und Gemeinden die Politik der Massenverelendung.
Wilhelm Pieck (KPD) , im Wahlkampf 1928



Scheint sich seit 1928 ja nicht all zuviel geändert zu haben, oder?


EDIT: Ich habe nun diesen Ausschnitt der Rede im O-Ton bei YouTube zugänglich gemacht:

Dienstag, 3. Juni 2008

Angela Merkel ein Stasi-Spitzel?

Wie das Schweizmagazin berichtet, soll Kanzlerin Merkel als Stasi - Mitarbeiterin an Bespitzelungen des ehemaligen DDR Regimekritikers Robert Havemanns, im Jahr 1980 teilgenommen haben.

Robert Havemann erhielt 1965 ein Berufsverbot und wurde am 1. April 1966 aus der Akademie der Wissenschaften der DDR ausgeschlossen der auch Angela Merkel angehörte.. In den Folgejahren wurden von ihm zahlreiche SED-kritische Publikationen in Form von Zeitungsbeiträgen und Büchern (unter anderem Fragen Antworten Fragen; Robert Havemann: Ein deutscher Kommunist; Morgen) veröffentlicht. Nachdem er 1976 gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestierte woraufhin ein unbefristeter Hausarrest gegen ihn in Kraft trat: Sein Haus und seine Famile unterlagen rund um die Uhr der Kontrolle und Überwachung durch das Ministerium für Staatssicherheit.

Jugendlicht im Alter von Angela Merkel wurden von der Stasi zur Observation des Grundstücks eingesetzt. Vor einigen Jahren plante man beim WDR im Rahmen des Berichts ”Im Auge der Macht- die Bilder der Stasi” eine ausführliche Recherche über Bilder der Staatssicherheit.
Die Redakteure stiessen dabei auf ein Foto, dass eine junge Frau, die sich um 1980 in dieser Zeit dem Grundstück der Familie Havemann in Grünheide bei Berlin näherte: Auf dem Foto soll Angela Merkel zu sehen sein, die sich dem Grundstück Havemann in der Zeit der Observation und der Isolation von Havemann näherte.

Das vom WDR gefundene Merkel.Bild durfte nicht gesendet werden, weil Angela Merkel die Ausstrahlung des Fotos im WDR Film untersagt hatte.

Während also scharf auf Gregor Gysi geschossen wird, bleibt die Kanzlerin (bisher) von großangelegten Hetzkampagnen verschont.

Quelle:

Woschod