Europa schaut gebannt auf das Phänomen Barack Obama - nun hat dieser seinerseits den Alten Kontinent in den Blick genommen und kritisiert mangelndes Engagement in Afghanistan: Man dürfe nicht Amerikanern und Briten die ganze "Drecksarbeit" aufladen.
Quelle: ZDF
Erwartungsvoll sehnen sich die liberalen Kräfte in den USA und Europa den schwarzen Barrack Obama als zukünftigen Präsidenten herbei. "Truppenabzug aus dem Irak" klingt gut. Doch wenn es um andere nicht minder grausame Kriege geht enttarnt sich Obama schnell als nicht minderer Kriegstreiber.
Der Grundansatz der amerikanischen Außenpolitik ist falsch. "You cannot fight terror with terror" sagte Hugo Chávez. Und er hat Recht: Der weltweite Terrorismus entsteht erst durch Waffengewalt zur Ausbeutung der arabischen Länder. Um wirtschaftliche Interessen zu befriedigen und den Kampf ums Öl zu gewinnen wird Krieg geführt. Im Irak, in Afghanistan. Der Vorwand der "Entwicklungshilfe" ist hier nur eine Fassade. Obama verfolgt diesen Grundansatz einer menschenunwürdigen, ausbeuterischen Außenpolitik weiter, liberalisiert ihren Kurs aber, indem er inkonsequenterweise GEGEN den Irak aber FÜR den Afghanistankrieg ist.
Die USA werden wohl weiterhin eine kriegerische Nation bleiben, denn ihr liberalster Präsidentschaftskandidat hat sich so eben entzaubert.







