Der Vorwahlkampf ist gerade vorbei, da ändert Barack Obama seine Linie in der Irak-Politik: Er will die US-Truppen nicht mehr im Eiltempo abziehen, sondern schrittweise und in Abstimmung mit dem Militär.via SPON
Was steckt also hinter jenem Barrack Obama? - Von der einen Seite geradezu euphorisch zum neuen Kennedy hochstilisiert, von der anderen als naiver Jungspund diskreditiert.
Es scheint so, als ob das Amerikanische System schon vor der Wahl zu greifen beginnt: Der friedlichere und scheinbar linksliberalere Kurs des Kandidaten wird kurzerhand den Bedürfnissen des Kapitals angepasst und seine Positionen frisiert. Keine Chance wirklich etwas zu verändern, wirklich durchzukommen gegen das System.
Barrack Obama hat sein wirkliches Gesicht gezeigt, auch er ist nur eine Marionette auf der Weltbühne des globalen Kapitalismus. So lange sie der Kapitalakkumulation dient, wird statt der konservativen auch gerne die liberale Marionette benutzt. Alle 4 Jahre gewinnt eine der beiden. Durch Fernsehen gut reguliert und verblödet entscheidet sich der Amerikaner also für die Pest oder für die Cholera. Eine Alternative durchzusetzen, scheint unmöglich.
Das dies in einem quasi Zwei-Parteien Staat schwer ist, scheint ohnehin klar. Doch bestünde eine Chance wenigstens Außenpolitisch die Macht der USA als "Weltpolizei", also den amerikanischen Imperialismus, zu beschneiden. In Sachen Wirtschaftspolitik war von keinem Demokraten jemals etwas großartiges zu erwarten: Der Kapitalismus wird nicht in Frage gestellt, nicht einmal reguliert oder gebremst. Wer stellt in den USA die Systemfrage?
Aber ja, es gibt sie, die wenigen aufrichtigen Genossinnen und Genossen dort drüben. Beispielsweise von der Socialist Party oder aber auch der Communist Party.
Und auch sie betreiben tapfer ihren aussichtslosen Wahlkampf. Ihnen sollte unsere Bewunderung, unsere Solidarität gebühren. Warum also nicht einmal die Alternative wählen?








2 Kommentare:
"Barrack Obama hat sein wirkliches Gesicht gezeigt, auch er ist nur eine Marionette auf der Weltbühne des globalen Kapitalismus."
Also genau wie in Deutschland.
Hier kann man auch das kleinere Übel wählen und bekommt im Endeffekt eine Koalition aus kleinem und großem Übel.
Welcher Politiker, der an der Regierung beteiligt ist, kann schon ohne Einfluss der Lobbyisten schalten und walten?
Jetzt wird natürlich gerufen: "Die Linke natürlich!", aber die Linken haben noch nicht regiert und nicht bewiesen, dass sie keine Marionetten sind.
Aus der Opposition heraus tönt sichs gut, aber wer weis wieviel sie durchsetzen können/werden wenn sie regieren.
Ja, niemand weiß das. Doch es gilt es dies herauszufinden. Und unsere Abgeordneten scheinen da qualifiziert genug zu sein.
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