Tibet haftet ein Bild von Gewaltlosigkeit und Frieden an. Alles Täuschung, behauptet der US-Historiker Tom Grunfeld im Interview mit FOCUS-Korrespondent Jürgen Schönstein.
FOCUS Online: Wie lässt sich das gewaltlose, friedliche Image Tibets mit den aktuellen Ausschreitungen vereinbaren?
Tom Grunfeld (*): Gar nicht, weil das nur ein Mythos ist. Ich erinnere mich an eine Konferenz, in der ein führender Vertreter der tibetischen Unabhängigkeitsbewegung gegen dieses mythische Image Tibets wetterte und erklärte: ´Ich habe noch keinen Tibeter getroffen, der keine Gewehre mag.´ Es gab in Tibet ebenso Gewalt wie sonst wo auf der Welt. Die Klöster hatten sogar richtige Mönchsarmeen, die ständig miteinander im Krieg lagen.
Das komplette Interview findet sich hier.








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