Samstag, 12. April 2008

Bush stoppt Truppenabzug aus dem Irak

Die USA ziehen ab Juli keine weiteren Truppen aus dem Irak ab. US-Präsident George W. Bush ordnete am Donnerstag einen unbefristeten Stopp an und folgte damit der Empfehlung von General David Petraeus, dem Kommandeur der US-Truppen im Irak. Dieser solle «alle Zeit haben, die er braucht», sagte Bush im Weißen Haus. Im Irak gebe trotz jüngster Fortschritte immer noch schwierige und ernste Probleme. Die Ankündigung Bushs löste harsche Kritik bei den Demokraten aus.


Quelle: Netzzeitung.

Eine schwerwiegende Entscheidung die da von Präsident Bush in seinen (politisch) letzten Atemzügen getroffen wurde. Vor allem jedoch wieder einmal eine grobe Fehlentscheidung.
Der US-Imperialismus geht schonungslos weiter. Derzeit befinden sich 170.000 US-Truppen im besetzten Irak. Seit März 2003 schon befindet sich der Irak im besetzten Zustand und den Menschen geht es kein Stück besser. Wer hier in den letzten Monaten seiner Präsidentschaft meint auf "Hardliner" machen zu müssen, dem ist ein ernst gemeintes politisches Wirken nicht zuzugestehen.