Mittwoch, 31. Oktober 2007

Floh de Cologne

Mal etwas historische, einfach kultige Musik aus der "guten alten Zeit"...

http://youtube.com/watch?v=0iLTtVgXhbY
(integrierter Player leider vom Autor deaktiviert)

Ich sag nur:
"Der Unternehmer heißt Unternehmer weil er etwas unternimmt. Der Arbeiter heißt Arbeiter weil er arbeitet. Würden die Arbeiter etwas unternehmen, müssten die Unternehmer arbeiten."

Montag, 29. Oktober 2007

The Coke side of live

Über die Verbrechen der Coca-Cola Company:


Wisst ihr noch im Sommer 2006? Ja genau richtig! Da war ja diese Fußball WM und mit ihr ein haufen Sponsoren. Einer der größten überhaupt war Coca Cola. Überall begegnete uns Werbung für die schwarze Brause und der ein oder andere fühlte sich sicher voll und ganz auf der "best side of life". Doch während uns der Konzern in Europa das Cokelebensgefühl vermittelt, sterben auf anderen Teilen der Welt Menschen an der unmenschlichen Firmenpolitik und Vorgehensweise. Kommt einfach mit auf unserer kleine Reise um den Globalplayer in Indien und Kolumbien zu besuchen. [...|


http://de.indymedia.org/2007/01/166542.shtml

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Schäuble und die RAF

Die Bundesregierung hat 30 Jahre nach der Ermordung des früheren Arbeitgeberpräsidenten und SS-Mannes Schleyer der Opfer der RAF gedacht. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble prangerte die Auftritte der Ex-Terroristen an.

Wolfgang Schäuble (CDU) beklagte bei der Feierstunde in Berlin mangelnde Reue der früheren Mitglieder der Roten Armee Fraktion (RAF). Auch dieser Tage sei das „erbärmliche Schauspiel“ zu erleben, wie die damaligen Täter „erneut die Medienhoheit zu erringen versuchen, statt schamhaft zu schweigen und in sich zu gehen“. Den Ex-Terroristen dürfe es aber nicht gelingen, „den öffentlichen Diskurs zu bestimmen und so unsere freiheitliche, offene und tolerante Ordnung zu unterminieren“.

Gerade diese Worte aus dem Mund eines ganz und gar nicht rechtsstaatlich gesinnten Menschen, welcher eine größere Gefahr für unsere Demokratie darstellt, als jede Terrororganisation.

Quelle:

FOCUS

Dienstag, 23. Oktober 2007

Ist Gott allmächtig?

Diese Frage konnte ich dank der logik nun auch mit Beweismaterial verneinen:



erstmal möchte ich einen Gegenbeweis für Gottes Existenz anbringen: Wenn Gott allmächtig ist, kann er dann einen Stein erschaffen, den er selbst nicht heben kann?
- ja? dann kann er den Stein nicht heben und ist damit nicht allmächtig
- nein? dann kann er ihn nicht erschaffen und ist damit nicht allmächtig



Ich hab stundenlang darüber nachgedacht und mich fasziniert die Eindeutigkeit dieser Aussage. Mehr als "Gott braucht keine Steine" kam nirgends als Widerlegungsversuch zurück.
(Danke an Viktor)

Montag, 22. Oktober 2007

Super Beck!



+ Die große Koalition 2.0!

Schülerüberwachung

Für die Hungerhill School in Doncaster, South Yorkshire, geht angeblich die Sicherheit der Schüler über alles. So gibt es beispielsweise das System "Sicherheit für die Kinder an der Schule", bei dem Eltern via E-Mail, SMS und/oder automatischen Telefonbotschaften benachrichtigt werden, wenn die Kinder sich nicht ordnungsgemäß gemeldet haben. Die Eltern sind dann verpflichtet, möglichst umgehend den Grund der Abwesenheit mitzuteilen.

Doch die Schule begann jetzt auch ein Projekt, an dem Schüler mit RFID Chips ausgerüstet wurden (welche in die Schuluniformen eingenäht sind). Verbuden mit einem Bild des Schülers und Informationen über seine schulische Leistung können nun die Lehrer jederzeit den Aufenthaltsort eines Schülers über ihren Handheld feststellen.

Kritik an dem Projekt wurde etwa von David Clouter geäußert, der die Leave them kids alone ins Leben gerufen hat, um damit gegen die bereits in vielen Schulen umgesetzten Regierungspläne zu kämpfen, den Schülern auch ohne Einverständnis der Eltern Fingerabdrücke abzunehmen. Für Clouter behandelt man mit dem "Tagging" die Schüler ähnlich wie Verbrecher.

Der Direktor der Schule trat diesen "Missverständnissen" in einem an die Eltern entgegen. Es handelte sich keineswegs um ein "Big Brother"-System, versichert er, es werde auch nicht jeder Schritt der Schüler verfolgt. "Das System", so der Direktor, "dringt in keiner Weise in die Privatsphäre der Schüler ein."

Dabei profitiert vor allem die Firma Darnbro, welche das Überwachungssystem entwickelt und patentiert hat. Diese Firma setzt daran gute Geschäfte zu machen wenn die Chips tatsächlich in die Schuluniformen eingenäht würden. Hier wird jährlich ein Umsatz von 300 Millionen britische Pfund gemacht. Nach Darnbro kann ihr Produkt "jeden Schritt eines Schülers" verfolgen. Die Schulen in dem Gebiet hätten großes Interesse an den Chips signalisiert, da die Regierung im nächsten Jahr ein computerbasiertes Registrierungssystem mit Internetzugriff für die Eltern einführen will.

Quelle:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,512793,00.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/97700

Samstag, 20. Oktober 2007

BILDBlog Werbung - einfach genial

Blogpause?

Ihr habt euch sicher schon gewundert, warum in letzter Zeit nur noch sporadisch, vielleicht ein mal in der Woche hier etwas neues erscheint. Nun, die Gründe:

Schule, Freundin, Kumpels... das alles kostet Zeit und Energie, mehr als ich derzeit habe, weshalb ich nur noch selten zum bloggen gekommen bin und in den nächsten Wochen kommen werde.
Das wird sich irgendwann wieder legen, aber derzeit geht es leider nicht anders.

Ich hoffe das Joaquín Roberto Zeit finden wird, um "Links im Süden" in den kommenden Wochen wieder eine kleine Lebensspritze zu geben, bis ich wieder meinen Alltag in geregelte Bahnen lenken kann.

Ich bitte alle Leser und Genossen um etwas Rücksicht und Entschuldigung.


Marcel

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Bush bleibt bei Klimapolitik

Al Gore bekommt den Friedensnobelpreis, seine Dokumentation wurde wissenschaftlich bestätigt, Präsident Bush gratuliert ihm sogar - doch seine Klimapolitik will er nicht ändern.

Es war nur eine Frage von Minuten. Kaum war bekannt geworden, dass Exvizepräsident und Klimaschützer Al Gore mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wird, spekulierten bereits die Frühaufsteher unter den US-Bloggern, ob er nun ins Rennen um die Präsidentschaft einsteigen werde. Die Debatte ist nicht neu. Schon seit Jahren hoffen Fans des 59-Jährigen, dass er ein drittes Mal für das Weiße Haus kandidiert.

Gore hingegen blieb am Wochenende distanziert. Er wolle den Preis nutzen, um das Bewusstsein für die Gefahren des Klimawandels zu stärken, sagte er im kalifornischen Palo Alto. Auf Fragen nach einer Kandidatur ging er nicht ein. Gore hatte am Freitag gemeinsam mit dem UN-Klimarat den Friedensnobelpreis erhalten.

Der US-Präsident freue sich für Gore, sagte sein Sprecher Tony Fratto. Die Frage ob dies nun eine Änderung der Klimapolitik zur Folge hätte beantwortete er mit Nein. Die Vereinigten Staaten verursachen mehr als ein Viertel des weltweiten CO2-Ausstoßes.


Quelle:

http://www.taz.de/1/politik/amerika/
artikel/1/bush-bleibt-bei-klimapolitik/?src=SZ&cHash=ae732b1957

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Gesprächsbereitschaft in Birma?

Widersprüchliche Signale aus Burma: Die Militärführung will schon morgen mit einer US-Vertreterin zusammen kommen, ein Treffen mit Oppositionsführerin Suu Kyi knüpfte die Junta zuvor an abstruse Vorbedingungen. Die Schikane gegen das Volk gehen unvermindert weiter.

Das US-Außenministerium teilte mit, dass die burmesische Militärführung die US-Geschäftsträgerin Shari Villarosa für morgen zu einem "Briefing mit Regierungsvertretern" am Regierungssitz Naypyidaw eingeladen habe. Villarosa kenne die Themen des Treffens aber nicht, ergänzte Außenamtssprecher McCormack.

Laut Berichten im Staatsfernsehen erklärte sich die Regierung zu Gesprächen mit der Opposition (unter Führung von Aung San Suu Kyi) bereit.
Inzwischen hat das Regime die Festnahme von 2093 Menschen eingeräumt. 692 seien wieder freigelassen worden. Nach Informationen des Exilsenders "Democratic Voice of Burma" in Norwegen sind auch mindestens 20 einheimische Journalisten verschwunden.

Bleibt das beste für eine baldige Demokratisierung des Landes zu hoffen.


Quelle:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,509535,00.html

Freitag, 12. Oktober 2007

"Bild" hetzt gegen den Mindestlohn

Obwohl die Mehrheit der Bundesbürger sich eindeutig für einen gesetzlichen Mindestlohn aussprechen (laut Infratest dimap sind es rund 90%) hetzt die Bildzeitung seit geraumer Zeit genau dagegen. In "Bild" stand diese oder eine ähnliche Zahl nicht. Dafür aber seit drei Wochen Tag für Tag ein beeindruckendes publizistisches Trommelfeuer gegen den Mindestlohn im Allgemeinen und bei den Briefzustellern im Besonderen.

"Bild" vom 19. September:


MINDESTLOHN - Ist das wirklich gut für die Beschäftigten?

Nein, sagen Experten! Wirtschaftsweiser Prof. Wolfgang Franz zu BILD: "Die Erfahrung zeigt, dass Mindestlöhne Jobs kosten, vor allem bei den Geringqualifizierten. Ein Mitarbeiter darf ein Unternehmen nicht mehr kosten, als er der Firma einbringt. (…)"

Nach Berechnungen des Ifo-Instituts würde ein bundesweiter Mindestlohn von 7,50 Euro/Stunde rund 1,1 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland vernichten. (…)

Welche Folgen hätte der Mindestlohn für die privaten Post-Firmen?

Laut Branchenverband DVPT würden die Kosten der Betriebe dadurch deutlich steigen. Verbandschef Elmar Müller: "Von den rund 750 privaten Post-Unternehmen müßten 200 um ihre Existenz bangen." Tausende Jobs wären bedroht.


"Bild" vom 20. September:




"Bild" vom 1. Oktober:

Ein Mindestlohn für die Post-Branche würde bis zu 50 000 Arbeitsplätze vernichten, befürchtet das Bundeswirtschaftsministerium ("Spiegel").


So ging es ununterbrochen weiter. Die ganze Geschichte findet sich auf Bildblog.de.
Interessanterweise lässt Bild keinen einzigen unabhängigen Experten zu Wort kommen der sich für den Mindestlohn ausspricht. (Dabei gibt es sie durchaus, und sie verweisen zum Beispiel auf die positiven Wirkungen, die der Mindestlohn auf den Arbeitsmarkt in Großbritannien und den USA gehabt habe.) Nur DGB-Chef Michael Sommer wird mit einem kurzen Plädoyer für den Mindestlohn zitiert.

Doch warum tut "Bild" das?
Die Axel Springer AG hat vor einem Vierteljahr für eine halbe Millionen Euro die Mehrheit an einem Privatbriefzusteller, der "PIN-AG" erworben.
Das ARD-Magazin "Report Mainz" berichtete gestern über die Anti-Mindestlohnkampagnen der Springer Medien, insbesondere der "Bild".

Dort sagte der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel, Springer spekuliere bei der PIN-AG auf Niedriglöhne, sonst gehe die Kalkulation des Unternehmens nicht mehr auf (PIN-Mitarbeiter berichteten gegenüber "Report Mainz" und "Plusminus" von Stundenlöhnen von unter 5 Euro.). Ein Sprecher der Gewerkschaft Ver.di sagte "Report Mainz", "der Druck auf die Journalisten" bei Springer, im Interesse des Post-Engagements des Verlages zu berichten, sei "sehr groß". Er sprach von "Aktionärsjournalismus".

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Sicko - Blick ins us-amerikanische Gesundheitssystem

Am morgigen Donnerstag läuft in den deutschen Kinos Sicko,die neue Dokumentation von Michael Moore, an.
In Sicko analysiert Moore das US-amerikanische Gesundheitssytem. Dabei blickt Moore nicht auf die 40 Millionen US-Amerikaner die keine Krankenversicherung haben, sondern auf die, die zwar versichert sind, im Notfall von ihren Krankenkassen jedoch alleingelassen worden sind.
Im Gegensatz zu seinen früheren Dokumentationen drängt sich Moore in Sicko nicht so sehr in den Vordergrund. Anschaulich stellt er die Rolle der Lobbyisten dar, beispielhaft läßt er Opfer dieser Gesundheitspolitik zu Wort kommen.


via
redblog

Freitag, 5. Oktober 2007

Kein Geld für Kindergesundheit

George W. Bush hat ein Machtwort gesprochen. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika legte am Mittwoch sein Veto gegen eine vom demokratisch dominierten Kongress eingebrachte Gesetzesinitiative zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von rund vier Millionen unversicherten Kindern ein.

Mehr als 43 Millionen Menschen in den USA sind nicht krankenversichert, darunter sind etwa sechs Millionen Kinder und Jugendliche.

Quelle: RP online

Horrende Ausgaben für Militär und zur Bespitzelung der Weltbevölkerung: Dafür scheint ausreichend Kapital bereitgestellt. Im Zweifelsfalle erhöht man einfach die Abgabenlast der sonst so steuerfeindlichen US-Amerikaner. Appelliert die Administration an Patriotenherzen, so pflichtet man einer Steuererhöhung auch bei, aber wehe demjenigen, der Erhöhungen anstrebt, weil er damit das zerlöcherte Sozialsystem auf Vordermann bringen möchte. Am Ende profitierten schwarze Familien davon, was sicher nicht Absicht der Republikaner sein kann.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Mehrheit unzufrieden mit der Demokratie

Die Mehrheit der Bundesbürger ist laut einer ARD Umfrage unzufrieden mit der Demokratie in Deutschland. 51% der befragten empfanden dies so. Auch empfinden nur 35% der Deutschen, das es in ihrem Land gerecht zu geht. Im Vergleich zum Sommer ist dieser Wert weiter gesunken.

Quelle:

http://www.tagesschau.de/inland/meldung91230.html