Seit ziemlich genau einem Jahr ist nun Angela Merkel Bundeskanzlerin. Ein guter Zeitpunkt, um einmal festzustellen, was das Jahr (aus politischer Sicht) gebracht hat.
In Deutschland gibt es nun weniger Arbeitslose. Ja, weil die Wirtschaft im Aufschwung ist. Ganz richtig, da haben Sie recht, Frau Merkel. Doch anstatt alles zu tun, um diesen positiven Effekt zu erhalten, wird die Mehrwertsteuer um 3% erhöht und eine völlig unzureichend durchdachte Gesundheitsreform beschlossen. Das merkelte auch die Opposition, so stellte Gregor Gysi von der Linkspartei treffend fest: "Ja, den Deutschen geht es besser. Aber es sind letztlich die Reichen, denen es besser geht". Selbst die FDP nahm sich kein Blatt vor den Mund: "Der Wirtschaftsaufschwung liegt vielleicht an der WM, an dem milden Herbst oder an allem möglichen, aber zuletzt an der Großen Koalition." kommentierte Guido Westerwelle passend.
Ja, wo liegt denn nun das Problem? Durch die Gesundheitsreform saniert letztenendes der Bürger selbst den Staatshaushalt. Doch die Unfähigkeit der Politiker und der wachsende Einfluss der Wirtschaft sind es doch, die den Staat zerstören. Liebe Frau Merkel, durch ein paar minimale Verschlimmbesserungen brauchen Sie noch lange keinen Optimismus verbreiten. Im Gegenteil: Die führungslose Politik der Großen Koalition bedeutet langfristig das Einbüßen an Stabilität im Bundestag. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft trotz der "glorreichen" Taten der Großen Koalition immer weiter auseinander.
So kann es jedenfalls nicht weitergehen.
Viva la Revolution!
Donnerstag, 23. November 2006
Ein Jahr Merkel...
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Marcel
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Montag, 20. November 2006
Sonntag, 19. November 2006
Volkstrauertag - Ein trauriges Anhängsel, dass von den Rechten missbraucht wird.
Heute ist ja mal wieder Volkstrauertag. Ein Relikt aus der Nachkriegszeit, bei dem wir alle unsere gefallenen Urgroßväter, Opas und sonstige Tote der Weltkriege gedenken sollen.
Doch ist dieser Tag wirklich sinnvoll bzw. was bringt er uns? Ich wüsste niemanden, der diesem Tag eine besondere Beachtung schenkt, doch unser dorfeigener Nazi-Rentnerclub ("Kameradschaftsverein Ahausen" e.v.) missbraucht diesen Tag, um in gewohnter Engstirnigkeit, krankhaft an die Toten zu denken und dabei alten Ritualen des dritten Reiches zu folgen. So machen es auch jedes Jahr Tausende NPD-Anhänger und sonstige rechte Clubs.
Ich denke progressiv: Der 2. WK ist schon lange her, es gibt kaum noch Überlebende, der Tag wird meistens eh nur noch von (Neo-)Nazis missbraucht, also wozu eigentlich?
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Marcel
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14:46
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Mittwoch, 15. November 2006
Können wir in Deutschland glücklich sein? - Ein Plädoyer an die Menschlichkeit
Hallo, liebe Leser.
Ein Artikel, verfasst von einem Freund, und von mir überarbeitet. Ein Plädoyer an die Menschlichkeit und an die Revolution. Ein Meisterwerk, das Seinesgleichen sucht, als Resumée der Gegenwart.
Können wir in Deutschland glücklich sein?
… oder sind wir nur noch umgeben von lebenden Toten, die wie Maschinen produziert werden und funktionieren sollen?
Die Frage ist, ob man mit seinem Leben in Deutschland überhaupt jemals wirklich glücklich sein kann.
Es ist ein kaltes Land und das nicht nur auf die Temperaturen bezogen.
Es ist die Atmosphäre, die Mentalität der Menschen, die Bullen…
Das System in dem man funktionieren soll wie eine Maschine.
Aber das ist ja nicht das Ausschlaggebende.
Leute in Afrika würden sich wahrscheinlich drum an die Kehle gehen um hier wohnen zu können, wir haben ja alles. Aber da gibt es nur ein Problem:
Die Menschlichkeit ist auf dem Weg zum Kapitalismus kaputtgegangen.
Manchmal fühlt man sich, als wäre man umgeben von lebenden Toten.
Keiner versteht was eigentlich mit uns passiert. Wir werden in der Schule praktisch gleichgeschaltet und das, für was wir herangezogen werden nennt sich dann „soziale Marktwirtschaft“, in der wir funktionieren sollen, nur ist nichts daran sozial.
In der Schule lernen wir doch eigentlich nichts als Ellenbogenarbeit,
nach oben Buckeln, nach unten treten. Wir werden zu gefühllosen Maschinen, die in den ewigen Konkurrenzkampf hineinpassen.
Man könnte schon fast sagen produziert… wie Maschinen die alle rational denken und nicht mehr auf das hören was ihr Herz ihnen sagt.
Aber keiner macht etwas dagegen, keine revolutionären Gedanken mehr.
Vor allem, was soll das bringen? Schule, dann Arbeit, Familie und dann sterben. Und was hat man mit seinem Leben gemacht? Schule und Arbeit für ein Stück Papier mit einem netten Aufdruck das sich Geld nennt.
Man sollte nicht sein ganzes Leben einen Traum träumen, man sollte ihn leben!
Aber es gibt zu wenig Leute die das so sehen. Die meisten glauben das all das sie glücklich macht. Eine Ausbildung, dann Familie, ein Auto, Breitbildfernseher, alles was ein gutes Leben ausmacht, aber es ist zu bezweifeln, dass das der Sinn des Lebens ist.
Aber das ist nicht so leicht, … einfach auszubrechen aus dieser Matrix.
Es muss etwas verändert werden, aber das ist natürlich immer leichter gesagt als getan.
Vor allem wenn es so wenig Leute gibt die etwas verändern wollen.
Das Schlimmste ist ja, dass die meisten Menschen all das gut finden, so wie es ist. Das ist das, was am wenigsten verständlich ist.
Viele denken einfach gar nicht nach, sie machen es einfach.
Hinterfragen nichts und suchen keinen Sinn indem was sie tun, sie tun es einfach und leben in der Illusion glücklich zu sein.
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Marcel
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18:35
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Mittwoch, 1. November 2006
Offener Brief an Nazi-Sympathisant: "Hotel Waldhorn"
Wie durch die Antifa Ravensburg bekannt wurde, sympathisiert das Hotel "Waldhorn", Lage Friedrichshafen-Manzell, mit den Nazis. In letzter Zeit fanden desöfteren Treffen der NPD und deren Anhänger in den Räumen des Hotels statt. Trotz mehrmaliger Aufklärung der Geschäftsleitung, sah sich die Antifa Ravensburg dazu gezwungen, diese Schweinerei mit einem offenen Brief publik zu machen, und so dem "heimlichen" Sympathisieren und der Unterstützung der menschenverachtenden Ideologie etwas entgegenzusetzen. Doch lest selbst:
Offener Brief an die Geschäftsführung des Hotels "Waldhorn" in
Friedrichshafen-Manzell
Sehr geehrte Frau Gabriele Weber und Frau Sandra Berge,
wie Ihnen bekannt ist gehört zu Ihrem Kundenstamm der "NPD-Kreisverband
Bodensee / Konstanz", welcher sich meist mehrmals monatlich zu seinem
Stammtisch bzw. auch zu sonstigen "Festlichkeiten" in einem dafür
extra angemieteten Seminarraum in Ihrem Hotel "Waldhorn" in
Friedrichshafen-Manzell trifft. Dass Ihnen diese Information entgangen
sein sollte ist unglaubwürdig, so haben wir die Aussagen von mehreren
Personen aus dem direkten Umfeld von Ihrem Hotel, welche Sie bereits
mehrfach auf diese Tatsache hingewiesen haben. Ebenso sollten Ihnen
kahlköpfige Kunden mit Reichsflaggen soweit zu denken geben, dass
Ihnen die Ideologie Ihrer Klientel nicht entgangen sein kann.
Durch das Bereitstellen der Räumlichkeiten für die NPD und deren
Anhänger bieten Sie rechtsradikalen einen wichtigen Strukturknoten zur
Vernetzung im Bodenseeraum an. Diese Plattform wird zum Austauschen,
Manifestieren und Verbreiten Ihrer menschenverachtenden,
chauvinistischen und gewaltverherrlichende Ideologie verwendet – und
nicht zuletzt bietet diese Plattform die Möglichkeit diverse Aktionen
(seien sie legal oder nicht) zu planen. Zuletzt wurde der Austausch von
dieser kranken Ideologie am 15.10 aktiv durch den Schweizer
Holocaust-Leugner Ahmed Huber in Ihrem Hotel in einem Vortrag vor den
NPD-Mitgliedern und Sympathisanten praktiziert.
Trotz der in letzter Zeit verstärkten neonazistischen Präsenz im
Bodenseeraum, trotz den um 50% gestiegenen rechtsmotivierten Straftaten
seit 2004, trotz der medialen Aufklärungswelle über die NPD und deren
Personal, trotz dem im Koma liegenden Jungen aus Lindau, welcher von
Skinheads fast tot geschlagen wurde, haben Sie bisher keinen Anlass
gefunden, diese Treffen bei Ihnen zu unterbinden. Da wir dies nicht
länger tolerieren möchten und können sehen wir uns gezwungen, den Weg
über die Öffentlichkeit zu nutzen.
Es ist Ihnen sicherlich bewusst, dass weitere Treffen der "NPD
Konstanz/Bodensee" in Ihrem Hotel eine breite öffentliche Kampagne mit
Aufruf zum Boykott die logische Folge sein wird.
Eine Initiative der Antifaschistischen Aktion Ravensburg
Nun ist euer Engagement gefragt: Verbreitet den Brief weiter und setzt somit ein Zeichen gegen Rechts!
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Marcel
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